

Kein anderes Content-Management-System (CMS) hat in den letzten Jahren einen derart starken Aufschwung erfahren, wie WordPress. Kein Wunder, eine extrem “hausfrauenfreundliche” Bedienbarkeit definiert den Begriff “Autodidaktisches Lernen” aufs Neue. Geschuldet ist dieser Umstand nicht zuletzt dem raschen Einzug in die kostenlosen Softwarepakete vieler Provider, verbunden mit einer OneClick & Install Option. Was nun, wenn wir mit unserem Blog einmal Umziehen möchten ?
Je anwenderfreudlich und bequemer die Nutzung von WordPress wird, desto umfangreicher müssen die technologischen Rafinessen dahinter gestaltet werden. Das Administrationswerkzeug des Blog-CMS kann sich mittlerweile sehen lassen und verbraucht für dessen Betrieb die meisten Systemressourcen. Mächtige Ajax-Scripte (Asynchronous JavaScript and XML) gewährleisten eine unkomplizierte interaktive Bedienung und ermöglichen so ein entspanntes Arbeiten. Doch was nun, wenn ich mein mit Plugins- und Mediendaten gespicktes WordPress 1:1 umziehen lassen will? Wir zeigen wie es geht.
Für einen erfolgreichen Umzug sollte ihr “neuer” Server für WordPress folgende Spezifikationen aufweisen:
Üblicherweise lassen sich alle diese Informationen bei ihrem bestellten Webpaket im Loginbereich ihres Providers finden oder direkt bei diesem erfragen.
Wenn der neue Server den Anforderungen für WordPress entspricht, kann die Datensicherung beginnen.
Wenn alles richtig funktioniert hat, sind sie nun stolzer Besitzer eines kompletten WordPressverzeichnisses und einer Datenbankdatei, welche sich optimaler Weise auf ihrem Rechner befinden sollte.
Sie ahnen es schon, um ihre Seite auf den neuen Server zu laden, führen wir die gleichen Schritte nur umgekehrt durch, mit einem Zusatz.
Beim Import der Datenbank kann es zu verschiedenen Fehlern kommen. Der Häufigste ist der, das ihre Datenbanksicherung noch einen Verweis auf ihre alte Datenbank besitzt. Der Import findet in zwei Schritten statt, dem Öffnen der SQL-Datei und dem Ausführen der SQL-Datei. Nach dem Öffnen und vor dem Ausführen kann der Quelltext der SQL-Datei direkt eingesehen werden und der alte Datenbankname in folgender, in diesem Bsp. releativ weit oben zu findenden, Zeile ersetzt werden:
CREATE DATABASE `db6666` DEFAULT CHARACTER SET latin1 COLLATE latin1_swedish_ci; USE `db6666`;
In diesem Beispiel müßte der Datenbankname db6666 mit dem Namen der neuen Datenbank ersetzt werden. Sie können auch vor den Import der SQL-Datei diese in einem Texteditor bearbeiten. Sollte alles richtig funktioniert haben, liegt ihr gesamtes WordPress wieder in seinem ursprünglichen Verzeichnis, nur auf einem anderen Server. Darüber hinaus sind alle Datenbanktabellen von WordPress in ihrer neuen Datenbank erstellt und mit Inhalten gefüllt worden.
Nun beginnt die Stunde der Wahrheit. Da sich nun eine Menge an Zugriffsdaten geändert haben, muß einiges an WordPress nachgebessert werden:
RewriteEngine On
RewriteBase /
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-d
RewriteRule . /index.php [L]
Sollte WordPress noch nicht einwandfrei funktionieren, sollten die Schreibrechte (CHMOD) des neuen WordPressverzeichnisses überprüft und ggf. neu gesetzt werden. Gratulation, nun sollte ihr WordPress-Blog auf ihrem neuen Server angekommen sein und wie gewohnt funktionieren.
Euer Frontpix-Team






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