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Für den alteingesessenen und beflissenen Medienprofi gibt es manche Fragen, deren Stellung nicht allein rethorisch sind, sondern schon einen gewissen Akt der Grausamkeit “blasphemischen” Ausmaßeses darstellen. Von schallendem Gelächter bis zur selbstinszenierten Glorifizierung seiner Fähigkeiten nickt der “Profi” gelassen ab, wenn zu Vergleichszwecken Corel Produkte an Adobe herangeführt werden. Doch warum kann man diese nicht Vergleichen und sollte es trotzdem tun ?

Corel, das Adobe für Arme oder eine leistungsstarke Alternative ?

Seitdem die Graphics Suite von Corel ab Version 11 nicht mehr für den “Mac” weiter entwickelt wurde, schien der Weg für Adobe als einzige Alternative zur professionellen Grafikbearbeitung und -entwicklung systemübergreifend geebnet worden zu sein. Kein Wunder, zeichnet sich doch seither der “wahre” Gestaltungsprofi allein durch sein Macintosh und den neusten Adobeprodukten im Grafikbereich aus.

Corel Graphics Suite 11 war seiner Zeit nicht gerade frei von Fehlern. Nicht zuletzt auch dem fehlenden Support von Seiten Corel’s geschuldet. Updates in den Verbesserungen waren eher mäßig und nicht selten wurde die Anwendung bei komplexen Kompositionen mit schweren Fehlern in den Sicherungsmodus versetzt. Ein großer Entwicklungssprung zu vorherigen Versionen blieb gleichfalls aus. Zugegeben, bei genauerer Betrachtung gab es auch zu jener Zeit bei Photoshop, Freehand und Illustrator keine ultimativen Sprünge.

Erst mit Corel 12 kam aufgrund vieler Neuerungen ein wenig mehr Bewegung in die Graphics Suite rein. Nach den hohen Anforderungen und den vergleichsweise schwächelnden Versionen X3 und X4, in denen jedoch bereits das ewig in Mißkredit stehende Farbmanagement ordentlich überarbeitet, sowie die Freistellungswerkzeuge perfektioniert wurden, kommt nun endlich ein sehr leistungsstarkes Corel X5  für die Windowssysteme auf den Markt und stellt im Bereich der Vektor- und Rastergrafikentwicklung eine starke Alternative dar.

Lohnt sich ein Umstieg?

Diese Frage läßt sich nicht leicht beantworten und ist natürlich abhängig davon, inwieweit ich bereits mit einem Programm vertraut bin und in welcher Zeit ich meine gewünschten Ergebnisse erziele, wie die Daten weiter verarbeitet werden müssen und was letztendlich meine Kunden wollen. Es macht nicht immer Sinn, eine Vollversion neu zu kaufen, wenn ein Upgrade nur ein Viertel kostet und ohnehin Bestandteil meines bisherigen Programmpools ist.

Im Profibereich spielt bekanntermaßen der Preis keine Rolle, dennoch kritisieren bereits seit graumer Zeit einige Medienprofis die Preisentwicklung bei Photoshop und Co., nicht zuletzt wegen der Bandbreite an alternativen Softwarelösungen und der dürftigen Zusatzfeatures.  Einen Profi zeichnet nicht allein der Besitz, sowie der perfekte Umgang mit einem Programm aus, sondern das umfassende Verständnis und Wissen über die Prozesse, die im Hintergrund ablaufen und welche sich im übertragenen Sinne auch mit anderen oder älteren Softwarelösungen 1:1 reproduzieren lassen. Wer beispielsweise die Prinzipien eines schlichten “Hamilton Effekts”, den Aufbau von Polarisationseffekten, oder Reflektions-,  Licht- und Schatteneffekte kennt, der benötigt zu deren Umsetzung nicht zwangsläufig neuste und teuerste Softwarelösungen, diese sind einzig für einen schnellen und reibungslosen Workflow interessant.

Neben den Adobe-Flagschiffen zählt die neue Corel Graphics Suite sicher zu den leistungsstärksten Alternativen, zumindest im Bereich der Grafikanwendungen. Und den Vergleich braucht Corel auch nicht zu scheuen. Keine anderen Programme in dieser Größenordnung haben eine besser aufgeräumte Programmoberfläche mit entsprechender Strukturtiefe. Das Ebenen- und Maskenmanagemant mit den entsprechenden Funktionen ist vom ersten Eindruck her deutlich besser als das von Adobe. Ein neues Farbmanagement bedient alles was der Profi in seinen Produktionsstrecken benötigt. Plugins können nach belieben implementiert werden und die breite Palette an Effekten und Werkzeugen ist weiter gewachsen. Die Performance der neuen Version steht in keinem Verhältnis zu den Vorgängern.

Unschlagbar für den Preis, Corel Graphic Suite X5 besteht seit jeh her aus einer leistungsstarken Vektor- (CorelDRAW) und Rastergrafikanwendung (Photopaint), welche fast alle gängigen Dateiformate unterstützt wie kein anderes Programm, Adobeformate natürlich eingeschlossen. Zusätzlich gibt es tausende Cliparts, Fotos und Schriftarten kostenlos dazu. Diverse Zusatztools für Webdistributionen, Verwaltung von Mediaassets und Animationen sind gleichfalls enthalten. Solche Features können bei Vergleichsprodukten vergebens gesucht werden. Leider bietet Corel im Rahmen der Filter- und Pluginprogrammierung wenig Möglichkeiten. Gleichfalls gibt es keine Unterstützung für MacOS.

Alles in allem bietet die neue Grafiksoftware aus dem Hause Corel ein konkurrenzloses Preis-Leistungsverhältnis und ist für den PC-User, gerade im Profibereich, eine echte Alternative.

Euer Frontpix-Team

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